erschienen am 20.07.2021 Bayern weist Bereicherungs-Vorwürfe gegen Kliniken in Corona-Pandemie zurück

Wir verweisen aus aktuellem Anlass hier auf die Berichterstattung in der Augsburger Allgemeinen vom 20. Juli 2021 zu den Bereicherungsvorwürfen gegenüber Kliniken während der Corona-Pandemie und die Reaktion von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft ist der Zusammenschluss von etwa 190 Krankenhausträgern mit über 360 Krankenhäusern und insgesamt ca. 75.000 Betten in Bayern. Etwa 3 Millionen Patienten werden jährlich in den bayerischen Krankenhäusern umfassend stationär behandelt. Zusätzlich versorgen die Kliniken im Freistaat über 2,5 Mio. ambulante Notfallpatienten. Die bayerischen Krankenhäuser erbringen hierfür das gesamte Leistungsspektrum der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Die Einrichtungen sind zugleich einer der bedeutendsten Arbeitgeber Bayerns. Über 210.000 Menschen der verschiedensten Berufe beziehen ihr Einkommen von bayerischen akutstationären Krankenhäusern, davon über 30.000 Ärzte sowie knapp 80.000 im Pflegedienst sowie etwa 100.000 in weiteren Berufen und Tätigkeitsbereichen im Krankenhaus. Etwa 13.000 Auszubildende in der Pflege sowie etwa 2.300 in einer Vielfalt von weiteren Ausbildungsberufen werden in den Kliniken im Freistaat ausgebildet.

(Stand: 10/2021; Quelle: Statistisches Bundesamt Destatis sowie BKG)