AKTIONSTAG GEGEN DAS BEITRAGSSATZSTABILISIERUNGSGESETZ AM 12.06.2026 KEIN GELD. KEINE VERSORGUNG.
Die Krankenhäuser sind rund um die Uhr für Patient:innen da – und wir wollen, dass das so bleibt. Doch die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen gefährden die Versorgung der Menschen im Land. Deshalb bleiben am 12. Juni 2026 viele Haupteingänge in unseren bayerischen Klinken von 11:00 bis 13:00 Uhr symbolisch geschlossen.
WAS DROHT?
Leistungsfähige Kliniken – das ist es, was sich alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern wünschen, um bei schwerer Krankheit und im Notfall rasch, qualitativ hochwertig und menschlich versorgt zu werden. Doch die meisten Krankenhäuser in Bayern schreiben rote Zahlen. Bereits ohne neue Belastungen ist eine Defizitlücke von rund 600 Mio. Euro jährlich zu verkraften. Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz würde sich die Lage weiter verschärfen. Das Defizit 2027 für Bayern würde sprunghaft auf 1,4 Mrd. Euro anwachsen, denn:
• Tarifsteigerungen der Beschäftigten sollen nicht mehr vollständig finanziert werden.
• Auch das Pflegebudget soll nicht mehr voll finanziert werden.
• Den Krankenhäusern soll weiteres Geld entzogen werden.
• Die Bürokratie soll weiterwachsen.
• Die Anstrengungen der Krankenhausreform werden bedroht.
Das drohende Defizit hätte gravierende Folgen für die bayerische Versorgungslandschaft:
• Angebote wird es nicht mehr überall und nicht mehr rund um die Uhr geben.
• Das Leistungsangebot wird für Patientinnen und Patienten eingeschränkt.
• Menschen werden öfter vor geschlossenen Türen stehen.
WAS DIE KRANKENHÄUSER FORDERN
• Notwendige Kosten der Krankenhäuser müssen bezahlt werden.
• Tarifsteigerungen und Pflegebudgets sind weiterhin vollständig zu finanzieren.
• Kliniken benötigen mehr Gestaltungsfreiheit statt kleinteiliger Sanktionen.
• Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sollen wieder mehr Zeit für die Menschen haben.
• Eine stabile Krankenhauslandschaft muss erhalten bleiben.
Die Krankenhäuser Bayern haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie bereit sind, ihre Strukturen weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen. Pauschale Kürzungen ohne tragfähige Finanzierungsperspektive lösen die Probleme nicht – sie verschärfen sie.
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